Kontra Feriendorf in Osterwald
  Pro und Kontra Feriendorf
 

Wie so oft im Leben muß man abwägen, ob die positiven Dinge bei einem Vorhaben gegenüber den negativen Dingen überwiegen. Hierbei gilt es, die unterschiedlichen Aspekte auch entsprechend zu gewichten. Wir versuchen Ihnen mit der folgenden Aufstellung zu helfen, sich Ihre Meinung zu bilden:

 

Pro:

·         Bauaufträge an Unternehmer in unserer Region, wenn sie günstig genug anbieten. Allerdings werden Bauleistungen ausgeschrieben, evtl. Europaweit. Insofern sind Auftragsvergaben sehr ungewiss.

·         Schaffung von einigen Arbeitsplätzen im Servicebereich.

·         Einzelhandel und Gastronomie könnten profitieren, wenn sie von den Touristen angenommen werden.

·         Mehr Gäste im Waldbad, der Therme, Hüttenstollen, Freilichtbühne ?

·         Angeblich umgehende Renaturierung des Wienerberger Geländes

Kontra:

·         Die Dimension von 200 Häusern mit vielleicht 400 Touristen steht in keinem Verhältnis zu der Größe Osterwalds mit ca. 1300 Einwohnern. Der ursprüngliche Charakter des Dorfes wird unwiderruflich zerstört.

·         Die geplante Lage des Feriendorfes bedeutet ein Dorf im Dorf, keine Integration

·         10 Hektar alter Buchenwald in einem Landschaftsschutzgebiet würden geopfert, allerdings sind auch die restlichen Bäume stark gefährdet, da sie freistehend nicht mehr den Halt haben und bei Stürmen rasch umfallen werden.

·         Gefährdung von seltenen Tierarten

·         Sehr lange Bauphasen (drei- fünf Jahre) mit Schmutz, Lärm, Verkehr

·         Geplante Feriendorf - Anfahrt über Hohe Warte Straße erzeugt Unruhe und Lärmbelastung

·         Keinerlei Bedarfsanalyse, ob der erwartete Tourismus eintritt.

·         Keinerlei nachweisbare Referenzprojekte (bisherige Nachfragen haben ergeben, dass Herr Biermans dort unbekannt ist)

·         Ungewisse Zukunft des Sportplatzes (aktuell Gemeindebesitz, liegt jedoch inmitten des Feriendorf-Geländes)

·         Kein vorliegender Projektplan, keine Darstellung von Alternativen

·         Zerstörung des Landschaftsbildes

·         Soziale Unverträglichkeit der Maßnahme, Beeinträchtigung des Gemeinschaftsgefühls und Verlust der Identität unseres Dorfes

·         Zerstörung historisch und baukulturell bedeutsamer Fläche

 

 
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